Die Schweiz vor der Entstehung der Eidgenossenschaft.
Das Gebiet der heutigen Schweiz bewohnten verschiedene keltische Stämme. Der wichtigste war der Stamm der Helvetier (helvetai). 58 v. Chr. verließen sie ihr Siedlungsgebiet und zogen in Richtung Römisches Reich, doch sie wurden von Julius Cäsar angehalten und geschlagen (die Schlacht von Bibracte). Sie mussten in ihr Siedlungsgebiet zurückkehren. Es geriet unter römische Hoheit. Die keltische Bevölkerung integrierte sich rasch in den römischen Kulturkreis und erlebte in den ersten beiden Jahrhunderten n.Chr. eine ruhige Zeit des Wohlstandes.
Die wichtigste Stadt der römischen Schweiz war Aventicum (jetzt Avenches), deren turmbewehrte Mauern 50 000 Einwohnern Schutz boten. Ein vorzügliches Straßennetz, dessen Spuren noch heute zu finden sind, wurde angelegt.
Die ruhige Zeit endete mit den Germaneneinfällen ins Römische Reich. 260 n. Chr. überschritten die Alemannen die befestigte Nordgrenze, den Limes. Die römischen Provinzen Helvetien und Rätien (Helvecija ir Retija) wurden zu rasch verarmenden Grenzgebieten. Um 400 zogen sich die Römer zurück. Der Germanenstamm der Burgunder siedelte sich im Westen, jener der Alemannen im Osten der heutigen Schweiz. Während die Burgunder die römische Sprache und das Christentum übernahmen, behielten die alemannischen Eroberer ihre germanische Kultur bei. Langsam entstand jene noch heute quer durch die Schweiz verlaufende Sprachgrenze zwischer romanischer und germanischer Sprache (heutzutage sprechen die schweizerischen Burgunder Französisch und sind Katholiken, die alemannischen Erben sprechen Deutsch und sind Reformierte). Die Rätoromanen (Bündnerromanen, Ladiner und Friuler) sind Nachkommen der romanisierten Räter. Die Bündnerromanen sprechen Rätoromanisch und leben im Kanton Graubünden (in diesem Kanton wird diese Sprache als Graubündnerisch, in der Schweiz als Rätoromanisch bezeichnet).
Im 6. Jh. gerieten Burgunder und Alemannen unter die Herrschaft der Franken, die ihr großes Agrarreich errichteten. Als 870 dieses Reich Karl des Großen (Karolis Didysis) geteilt wurde, kam die Burgund zu Westfranken, Alemannien zu Ostfranken. Quer durch die Schweiz ging nun die Grenze zwischen beiden Reichgebieten.
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